Vitamine

Vitamine sind, oft in Kombination mit Mineralstoffen, als unverzichtbare Helfer an nahezu allen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Sie sind essentiell, das heißt sie können nicht oder nicht in ausreichendem Maße im Körper gebildet werden, sondern müssen mit der Nahrung zur Verfügung gestellt werden. Da sich einzelne Vitamine in ihrer Funktion ergänzen, sollte man auf eine ausreichende Versorgung mit allen Vitaminen achten.

Insgesamt gibt es dreizehn essentielle Vitamine. Sie unterscheiden sich chemisch und funktionell. Man kann Vitamine in fett- und wasserlöslich unterteilen. Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören Vitamin A, D, E und K. Diese können im Gegensatz zu den wasserlöslichen Vitaminen im Körper langfristig gespeichert werden. Zu den wasserlöslichen Vitaminen gehören die B-Vitamine und Vitamin C. Diese können mit Ausnahme von B12 nur einige Tage bis Wochen gespeichert werden.

Bei gesunden Menschen mit ausgewogener Ernährung kommt es gewöhnlich nicht zu offensichtlichen Vitaminmangel-Erkrankungen. Bei hoher Beanspruchung, bei Krankheit, andauerndem Stress, im Alter, bei Diäten oder einseitiger Ernährung kann es jedoch zu Defiziten in der Vitaminversorgung kommen, die mit einem unbestimmten Gefühl von Unwohlsein, Müdigkeit und Abgeschlagenheit einhergehen können.